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Bis zu 200 Menschen haben während der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg Zuflucht im Erdbunker auf dem Burghofgelände Soest gesucht. Der Ausbau bzw. die Restaurierung dieses 65 m langen unterirdischen Gangsystems konnte Ende 2009 abgeschlossen und der Bunker im Mai 2011 als Teil des Burghofmuseums der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Holzbänke an den Wänden, ein Ofen, dazu Text- und Bildtafeln sowie Ausstellungsobjekte in seitlichen, von den Hauptgängen abgehenden Kammern zeugen von der Situation vor Ort und der Geschichte Soests im Zweiten Weltkrieg. Die im Bunker ausgestellten militärischen und zivilen Objekte stammen aus der ehemaligen Steenstraete-Kaserne sowie dem Archigymnasium.
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